Montag, 15. August 2016

Green Smoothie Bowl - Eiscreme zum Frühstück



Der Kindheitstraum: Eiscreme zum Frühstück. Das esse ich gerade andauernd, weil es einfach lecker schmeckt und ganz nebenbei auch noch gesund ist :-). Smoothie Bowl zum Frühstück liebe ich seit ich entdeckt habe was die grüne Pflanzenkraft alles so kann, wie nährstoffreich sie ist und wie vitalisierend sie sich über den ganzen Tag auf mich auswirkt. Fünf Wochen auf Bali haben mir neue Ideen gebracht und einen Satz voller Kokosnüsse, die ich als Schalen alleine wegen der Haptig unheimlich gerne in Händen halte. Recycling ist einfach etwas Tolles!

Ganz einfach und unheimlich schnell lässt sich so ein Smoothie morgens in Windeseile zubereiten. Man braucht dafür nur einen guten Mixer. Mit gut meine ich kein so einen kleinen Billigheimer, der so gut wie nichts kostet und nur Säfte mischen kann. Wenn ihr Lust auf gesunde Küche habt und Spaß daran, Eiscreme, gute Smoothies, und leckere Rohkosttorten selbst zu machen, lohnt sich ein hochwertig (und zugegeben teures, aber dafür langlebiges) Gerät. Ich liebe meinen Vitamix und habe bisher nichts Vergleichbares finden können. Das Mahlwerk ist einfach unschlagbar.

Das Rezept könnt ihr beliebig durch Obst und Gemüse (vor allem grünes Blattgemüse) das ihr zuhause habt ergänzen oder variieren. Wichtig ist nur für die Konsistenz, dass gefrorene Bananenstücke verwendet dabei sind. Das macht den Smoothie cremig und süß.


Ergibt 2 Smoothie Bowl zum Frühstück.

Zutaten:
3 Bananen
100 g Spinat (TK)
1 Mango
2 Scheiben Ananas
1 daumengroßes Stück Ingwer
150 ml Kokosmilch
1 Tasse Granola (zum Beispiel diese)
Deko: frisches Obst und Beeren

Die Bananen schälen, in Scheiben schneiden und über Nacht einfrieren. Bananenscheiben mit dem Tiefkühlspinat (der hält sich bei mir länger und sorgt dafür, dass die Eiscreme auch kühl bleibt), die Mango, Ananas und Ingwer mit der Kokosmilch in den Mixer geben. Kräftig pulsierend mixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Das Smoothie-Eis auf zwei Schalen verteilen. Halbseitig Granola darauf geben, dann Obst kleinschneiden (ich habe Mango und Beeren genommen) und darauf anrichten. Et voilà - ein Frühstück wie im Paradies!

Die neue Granola kommt ganz bald als Rezept, und steckt gerade in der heißbeliebten Entwicklung <3.

Ich wünsche euch eine schöne Woche,
xxx
Stina

Montag, 8. August 2016

Baligourmet - meine liebsten veganen Bali Restaurants



Für jede größere Reise mache ich mir ein Fotoalbum. Das fing schon als kleines Mädchen an, als meine Mama mit uns stundenlang gebastelt hat. Schöne, erinnerungswürdige Reisen halte ich fest, indem ich mich wochenlang mit meiner Reise beschäftige, die schönsten Bilder raussuche, versuche einen roten Faden zu finden und ein hübsches Buch zu gestalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir dadurch die ganze Reise sehr schön in Erinnerung bleibt. Durch Wiederaufschlagen und Durchsehen des Buches ist es später, als würde ich diese Reise noch einmal erleben.

Ganz klar, dass die Mehrheit der Seiten von Essenbildern gefüllt ist. Egal wohin ich reise, ich suche mir immer schon vorher die Restaurants, Imbisse und Cafés heraus, die ich unbedingt ansehen und probieren möchte - es ist weniger wie eine Städtereise oder ein Wellnessurlaub, mehr ein die Stadt durch Genuss Erleben. Denn meine Reisen gestalten sich immer ganz ums Essen herum (wie könnte es anders sein). Vom Frühstückt zum Snacken, zum Mittagessen, hier einen Tee, da einen Drink, dann hier Kuchen und zum Abendessen müssen wir unbedingt dieses neue Lokal testen. Mein Freund schlackert immer beugsam mit den Ohren und lässt mich liebevoll gewähren. Auch auf Bali konnte ich von meiner Food-Obsession nicht ablassen. Die Jungs & Mädels aus meinem Yoga-Training waren alle so unglaublich lieb und unterstützend und hatten regelrechte Begeisterung dafür mit mir von einem Restaurant zum nächsten zu reisen. Vor dem Essen hieß es immer "HALT! Stina muss doch fotografieren." :-) So süß und reizend warteten alle (überhungrig nach 8 Stunden Yoga) darauf, bis ich auf meinem Stuhl die Fotoakrobatik ausgeübt und das Essen freigeben konnte. Mehr als zwei Minuten hatte ich dabei nicht, sonst brach die helle Panik aus.


Im Laufe der beinahe fünf Wochen haben sich für mich ganz klare Bali-Favoriten herausgestellt. Es ist nirgends so leicht sich vegan zu ernähren wie auf Bali. Aufgrund des Überangebots an Restaurants und Speisen (zu meinem eigenen Bedauern) habe ich nicht alles probieren können, gebe euch aber gerne Tipps zu meinen Lieblingen:



1. Peloton, Canggu 
Am Stand von Canggu, unweit von meinem Übernachtungsort liegt dieses zuckersüße vegane Restaurant. Alles ist hier vegan vom Burger bis zur Eiscreme. Ein wahres Paradies für Schleckermäulchen. Viele Zutaten stammen aus biologischem Anbau und es wird sehr frisch gekocht. Am liebsten habe ich hier verschiedenste Salat Bowl oder den Burger mit Süßkartoffelpommes verspeist. Die veganen Snickers habe ich gleich ausprobiert als ich zuhause war. Sehr zu empfehlen!



2. Samadi, Canggu
In meiner Unterkunft wurden von 8-14 Uhr feinste vegetarische und vegane Speisen angeboten. Immer frisch, lecker und das Beste: rein Bio. Die Gerichte haben einen indonesisch/indischen Schwerpunkt. So gibt es zum Frühstück rote Reispfannkuchen, Currywarps und Thali. Zu Mittag waren meine Lieblinge Urap (indonesischer Salat aus Kohl, Spinat, Bohnen und Gewürzen) und Dosa. Probiert euch selbst durch die Karte!


3. The Spicy Coconut, Seminyak
Dieses winzige Café hat einiges zu bieten. Ihre bunten Früchteschalen sehen aus wie Kunstwerke, die Pancakes sind super saftig und auch ihre schwarzen Burger sind genial. Must go!


4. Nalu Bowls, Canggu (auch in Ubud)
Mein allerliebster Ort zum Frühstücken. Smoothie Bowl mache ich mir schon lange gerne zuhause. Aber das an einem fremden Ort in einer Kokosnuss serviert zu bekommen, war einfach die Krönung! Hier kann man zwischen etlichen verschiedenen Smoothies und noch viel mehr Dopings wählen und sich so seinen ganz eigenen Frühstückstraum zusammen stellen. Neben Smoothie-Bowle hochwertige Kaffee-Spezialitäten. Ein wunderschöner Ort ganz nah am Stand zum Relaxen und Genießen.


5. Betelnut, Canggu
Ein beachiges Restaurant im Strohhütten-Design lädt unter der brütenden Sonne zu kühlen Drinks und leckeren Speisen ein. Hier ist vieles vegan. Das Tofu-Rührei habe ich sehr genossen, dazu ein Drachenfrucht-Smoothie. Die Karte hat eine große Auswahl an Speisen - hier findet sich für jeden etwas. Leider ist das Restaurant oft überfüllt, daher am besten rechtzeitig reservieren.


6. The Shady Shack, Canggu
Unter Palmen findet man im Schatten tolle Bowl und Shakes. Ein Ort der zum gemütlichen zusammensitzen einlädt. Die vegan/vegetarische Küche verwendet hauptsächlich Zutaten aus biologischem Anbau. Viele Platten lassen sich für mehrere Personen bestellen und so lässt sich hier vieles ausprobieren.


7. The Earth Café, Seminyak
Ein alternatives Lokal mit viel Platz zum Sitzen. Das Angebot an Speisen ist groß und wirklich lecker. Die Speisen sind eher einfach, aber das Restaurant hat die leckersten Kokosnüsse und eine Auswahl an rohen Schokoriegeln und Pralinen im angeschlossenen Ladengeschäft.


8. Avocado, Canggu
Hier wird gesunde Küche & Rohkost groß geschrieben. Das ausgewiesene Surfer-Lokal bietet leider viel Ei an. Die vageren Burger und Salate sind aber sehr lecker. Man sollte nur vorher genau lesen, bevor man unerwartet einen Rohkost-Burger bestellt. Sehr schönes Ambiente und das Kombucha ist ausgezeichnet.

Wir haben noch viele andere Restaurants in Ubud und Umgebung besucht. Aber diese waren mit Abstand die besten mit frischer Küche, vorwiegend Zutaten aus Biologischem Anbau und einen entspannten Ambiente.
Egal an welchem Ort und in welcher Stadt ihr unterwegs seid, es gibt immer etwas zu entdecken!
Ich hoffe euch mit meinen liebsten Bali-Restaurants eine schöne Anregung für euren nächsten Urlaub zu geben und wünsche euch ganz viel Spaß und tolle Erlebnisse auf euren Reisen!

Donnerstag, 4. August 2016

Mattenleben auf Bali - eine inspirierende Yogareise



Hallo ihr Lieben, ich bin zurück. Von Bali - einer Trauminsel mit einem Yoga-Programm wie ich es mir nicht hätte besser träumen können. Diesen Post habe ich schon viele Male angefangen und verworfen. Nach meiner Rückkehr wollte ich unbedingt alle Erlebnisse mit euch teilen, aber ich brauchte etwas Zeit um meine Gedanken zu sortieren.

Bali war wunderschön und eine Erlebnisreise, die mein Leben verändert hat. Beinahe fünf Wochen habe ich dort Yoga erfahren und eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin abgeschlossen. Warum auf Bali? Eine Freundin hat mir das Svastha Programm empfohlen. Die Mohans sind Freunde und Schüler von Krishnamacharya, eines der Begründer des Hatha Yoga. Ich bin ein großer Freund aller Arten von Yoga, aber viele der modernen Hüpfkulturen sind eher mit Airobic als dem umfassenden Yoga-Lifestyle verbunden. Ich habe mich entschlossen eine urspüngliche, interpretationsfreie Art des Yoga zu lernen. So kam ich nach Bali.


Als Unterkunft hatte ich mir den Ausbildungsort Samadi ausgesucht, ein kleines Yoga Centre in Canggu. Das Zentrum bietet ausschließlich vegan/vegetarische Küche und achtet sehr auf Ökologie. Hier wird recycelt, Plastikgemieden und auf Nachhaltigkeit gesetzt. Rund um die Uhr bietet Samadi das feinste Yoga-Programm und in nur 15 Minuten (zu Fuß) ist man am Strand.


Sonntags findet auf dem Gelände ein wunderschöner kleiner Bio-Markt statt. Es ist erstaunlich wie viele Menschen auf so kleinen Raum passen, und es sieht wundervoll aus! Obst und Gemüse in den prächtigsten Farben, soweit das Auge reicht und vegane Kuchen und Leckereien gab es auch überall <3.

Ich war gespannt wie ein Flitzebogen auf den ersten Unterrichtstag. Vorab hatte ich zwei der Bücher von Ganesh Mohan (unsem Lehrer) gelesen und so bereits einen schönen Einblick in seine Philosophie und Lehren nehmen können. Der Mann war jünger als erwartet, sehr agil und besonnen.


Mit einer wundervollen Prise Humor und ständigem Praxisbezug starteten wir jeden Morgen mit Theorie zu Yogasutra, Hatha Yoga Pradipika und Ayurveda. Anhand der zwanzig Teilnehmer wurden die Asanas analytisch behandelt. Wie wirkt sich eine Haltung auf verschiedene Körperteile/Muskeln/Knochen aus? Die einzelnen Körperformen der unterschiedlichen Teilnehmer dabei zu beobachten, war unglaublich lehrreich. Es gibt nicht DIE eine richtige Position, jeder findet seinen eigenen Weg und alleine das eigene gute Gefühl entscheidet (mit ein wenig reflektierender Hilfe von außen).

Asanas zu unterrichten, verschiedene Gesänge zu erlernen und eigene Sequenzen zu erstellen blieb für mich während der gesamten Ausbildung eher Nebensache. Das sind Dinge die man lernt und die sich im Zusammenspiel mit Schülern und persönlichen Bedürfnissen ergeben. Was mich in dieser Zeit wirklich berührt hat, war die Weitsicht mit der Ganesh unterrichtet hat. "Yoga dient dazu, Muster (Bewegung, Atmung/Sichtweise) bewusst zu lenken und erlernen, die wir im Alltag unterbewusst ausführen." sagt Ganesh. Es ist ein bloßer Satz, aber er hat bei mir alles verändert, meine gesamte Betrachtungsweise zum Yoga. Bewusstsein ist für mich das Schlüsselwort - schon lange gewesen, aber es zu erleben ist anders. Yoga ist funktional und verbessert langfristig deine Gesundheit. Im Alltag sind wir so von Stress getrieben, dass "Durchatmen und sich einen Moment der Ruhe schenken" schon in den Terminkalender eingetragen werden. Es sollte normal sein. Sich selbst würdigen, seiner Körper Beachtung und dem Geist Zeit zum Aufräumen schenken.
Die Zeit auf der Matte ist für mich geräuschlose Stille geworden. Kein Leistungsdruck, kein "heute muss ich das ausprobieren", ein bloßes Hören auf meinen Körper und seine Bedürfnisse. Der Kopf hat nichts zu sagen, er darf nur fühlen.


Yoga wird mehr und mehr Teil meines Lebens. Atmen, Fühlen, Mattentanz sind schon lange nicht mehr an meine lila Yogamatte gebunden. Wann immer ich unterwegs bin, pack ich die süße Rolle  ein, aber das wahre Yoga findet für mich im Alltag statt. Auf Menschen zugehen, Lächeln, das Leben bewusst genießen. Kleinigkeiten würdigen, seiner Körper lieben und Gutes für ihn tun. Mehr als jemals zuvor weiß ich zu schätzen was mein Körper tagtäglich für mich tut. Kein bloße Hülle, sondern ein Träger meiner Kraft, er gibt mir Stabilität und Ausdauer. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist eng mit Yoga verflochten, da sie meinen Körper in jeder Hinsicht unterstützt. Nein ich werde erstmal nicht Yoga-Lehrerin. Essen ist meine Leidenschaft und es wird ein weiter, weiter Weg meine Sucht nach Schokolade mit Yoga zu zügeln. Es gibt auf dieser Welt so viel zu entdecken und ich möchte lernen meinen Körper weiter zu verstehen, neue Orte kennen lernen und durch Menschen Inspiration erfahren.


Fünf Wochen sind lang (leider nicht lang genug) und ich möchte gerne alle Erlebnisse mit euch teilen. Daher werde ich in den kommenden Tagen Inhalte zu "Beste vegane Restaurants", "Balireise Do's & Dont's" und mein Lieblingsrezept für "Lovebowl Smoothiebowl" mit euch teilen. Ich wünsche euch einen wundervollen Tag. Schaltet morgen um 17 Uhr wieder ein, wenn ich bei Kaffee oder Tee im SWR Fernsehen backe!

Mittwoch, 22. Juni 2016

Vegane Bounty Bars



Bevor ich das endlich sommerliche und sonnige Deutschland verlasse um die weißen Sandstrände von Bali mit meinem Kopfstand zu belustigen, möchte ich euch ein Karibik-Feeling dalassen. Als kleines Abschiedsgeschenk sozusagen.
Ich liebe Kokosnuss. Das ist eigentlich eher eine neue Liebe, seit ich die leckeren Kokosnuss-Streifen von Keimling kenne. Beim Draufbeißen zerfließt einem das Kokosöl im Mund - einfach lecker!

Übrigens an der Stelle ist es mir unheimlich wichtig mal etwas zu erwähnen: Ich binde auf meiner Seite keine Werbebanner ein, mache keine Produktplatzierung, bezahlte Beiträge oder Afiliate. Ich werde nicht dafür bezahlt, wenn ich euch ein Produkt empfehle oder begeistert berichte. Wenn ich etwas liebe, dann von ganzem Herzen und bereit es mit der ganzen Welt zu teilen. Die vegane Produktlandschaft steckt voller Entdeckungen und ich teile gerne tolle Dinge mit euch, in der Hoffnung, dass sie euch genauso glücklich machen wie mich. Mein Blog ist und bleibt werbefrei. Ich lasse mich von niemandem kaufen und stehe für meine Überzeugungen ein. Und ich möchte jeden Tag auf Neue meine Entscheidungen überdenken, Dinge besser machen und das Recht haben mich Unentschieden zu dürfen. Wenn ich kleine Projekte sehe, die voller Herzblut ihre Moral in Käse stecken oder große Firmen, denen Menschlichkeit mehr Wert ist als Zahlen, dann ist Aufmerksamkeit das größte Geschenk, das wir ihnen machen können.

Ergibt 15 kleine Riegel.
Zubereitungszeit: 30 Minuten.

Für die Füllung:
100 g Kokosflocken
60 g Kokosmus
40 g Agavendicksaft
1 EL Pflanzendrink (z.B. Dinkeldrink)

Für den Überzug:
100 g Kakaobutter
30 g Agavendicksaft
25 g Kakao
1/2 TL Vanille, gemahlen

Für die Füllung zunächst das Kokosmus leicht erwärmen, sodass es weich wird. Hierbei vorsichtig und mit wenig Hitze vorgehen um keine wertvollen Inhaltsstoffe zu zerstören. In einer kleinen Rührschüssel die Kokosflocken mit dem Kokosmus, Agavendicksaft und Pflanzendrink mischen. Die Masse zu 15 kleinen Riegeln formen und auf einen mit Backpapier oder Folie belegten Teller setzen.

Für die Schokohülle die Kakaobutter grob hacken und bei geringer Hitze (unter 40°C) im Wasserbad schmelzen. Kakao, Agavendicksaft und Vanille zugeben und mit einem kleinen Schneebesen verrühren. Die Masse 10-15 Minuten unter Rühren abkühlen lassen, bis sie eine etwas dickflüssigere Konsistenz erreicht. Dann die kleinen Kokos-Riegel auf einer Pralinengabel oder kleinen Gabel mit Schokolade übergießen. Die Riegel auf dem mit Backpapier oder Folie bedeckten Teller legen und abkühlen lassen. Wenn die Schokolade fest ist, können die Riegel in einer Dose luftdicht verpackt ca. eine Woche aufbewahrt werden. Aber so lange haben sie noch nie überlebt.

Freitag, 17. Juni 2016

"We're all nuts" Schoko Granola



Diese Tage bin ich ganz versunken in den Vorbereitungen für Bali. Über die nächsten vier Wochen werde ich für eine Yoga-Ausbildung in die Heimat des Yoga fliegen und alles aufsaugen, was Körper und Geist vereint. Ich bin schon ganz gespannt auf diese Reise und werde auf Instagram täglich berichten und meine Erlebnisse mit euch teilen.

Was gibt es Schöneres als am Wochenende gemeinsam am Frühstückstisch leckeres Essen zu genießen. Bei uns gehören meistens Smoothies und Müsli dazu. Neben der veganen Auswahl (danke an Mama, dass sie immer so tolle Sachen da hat, w wenn ich komme), war mir schon immer auch die Auswahl der Zutaten ein anliegen, und dass diese die Gesundheit fördern. Wie du unschwer an meinem Blog erkennen kannst, bin ich süchtig nach Süßem, kleinen Leckereien und Schokolade bringt mein Herz immer ganz besonders zum Schweben. Mein Müsli stellt sich meistens sehr ausgewogen aus Obst und Joghurt zusammen und an versauten Tagen kommt ein wenig Crunchy Schoko Granola obendrauf. Bisher habe ich sie oft gekauft, mit viel Zucker drin und einfach wirklich süß. Deshalb hab ich mich an eine eigene Variante ganz ohne raffinierten Zucker gemacht, die gesunde Zutaten enthält und sagenhaft schmeckt. Du kannst sie gut auf Vorrat zubereiten. Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Rezept und hoffe es macht dein Sonntags-Frühstück genauso glücklich wie meines.

Ergibt 1 Blech Müsli (ca. 2 große Tassen voll).
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 10-15 Minuten

Zutaten:
150 g Haferflocken, Kleinblatt
50 g Cornflakes, ungesüßt
3 EL Kakao
100 g Kokosmus
50 g Haselnussmus
100 g Ahornsirup
80 g Haselnüsse


In einer Rührschüssel Haferflocken, Cornflakes und Kakao mischen. Das Kokosmus leicht erwärmen, sodass es weich ist (flüssig muss es nicht sein). Kokosmus, Haselnussmus und Ahornsirup zur Hafer-Mischung geben und gut mischen. Dann die Haselnüsse grob hacken und unterheben.

Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 160°C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen. Dabei 2 Mal umrühren und das Müsli damit wenden. Dabei darauf achten den Ofen nur sehr kurz zu öffnen, damit die Wärme nicht entweicht.

Das Müsli auf dem Blech abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Yum!!!